Unsere Rheingau-Skyline

Unser Rheingau ist ein besonderes Fleckchen Erde – geprägt von Weinbergen und Rhein, gesäumt von einer Vielzahl an Burgen, Schlössern, Klöstern und weiteren Denkmälern. Wir sind Bestandteil dieser Region und stolz darauf. Die von uns entworfene Rheingau-Skyline vereint wichtige Sehenswürdigkeiten und Gebäude entlang des Rheinlaufs.

Hilchenhaus in Lorch

 

Erbaut von 1564 bis 1573 vom kaiserlichen Reichsfeldmarschall Johann Hilchen von Lorch gilt das Hilchenhaus als bedeutendster Renaissance-Bau im Mittelrheintal. Nach einem Kriegsschaden (1945) wurde es wiederhergestellt.

Niederwalddenkmal

 

Der Sieg im Deutsch-Französischen Krieg und die Gründung des Deutschen Reiches 1871 waren Anlass zum Bau des Niederwalddenkmals. Die Figur der Germania sollte Einigkeit und Stärke demonstrieren, gleichzeitig hält sie als Zeichen des Friedens ihr Schwert gesenkt. Das 1883 nach sechsjähriger Bauzeit eingeweihte Nationaldenkmal gehört zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Deutschlands und ist Teil des Unesco-Welterbes Oberes Mittelrheintal.

 

 

Rheingauer Dom

Weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt Geisenheim ist der Rheingauer Dom. Die spätgotische Hallenkirche entstand größtenteils von 1510 bis 1518 unter dem Mainzer Dombaumeister Johann von Hattstein - als Nachfolgebau einer 1146 erstmals erwähnten romanischen Kirche. Der gebürtige Geisenheimer Architekt Philipp Hoffmann begleitete 1837 bis 1842 den letzten großen Umbau. Die Bezeichnung Dom erhielt der Bau aufgrund seiner Größe und Bedeutung im Vergleich zu anderen Kirchen der Region. Sitz eines Bischofs war er nie.

Schloss Johannisberg

Als Benediktiner-Kloster um 1100 gegründet und 1715 erbaut als Schloss Johannisberg. Es gilt als eines der ältesten Riesling-Weingüter der Welt. Seit 1720 gedeiht hier der weltbekannte "Schloss Johannisberger Riesling". Im Jahre 1775 entdeckte man durch einen Zufall - der Kurier brachte die Erlaubnis die Weinlese zu beginnen mit Verspätung - die höhere Güte einer "späten" Lese. Im Schlosshof ist der Spätlesereiter als Denkmal verewigt.

Oestricher Kran


Der Hebe- und Verladekran am Leinpfad ist ein typisches Element der historischen Flusslandschaft. 1744 genehmigte der Mainzer Erzbischof und Kurfürst Karl zu Ostein die Errichtung des Landkrans. Dieser wurde 1745 fertiggestellt und blieb bis 1925 in Betrieb. Damit war Oestrich der bedeutendste Warenumschlagsort im Rheingau.

Eltviller Burg

Die Kurfürstliche Burg ist das Wahrzeichen der Stadt Eltville. Der Bau wurde 1330 unter Erzbischof Balduin begonnen und 1345 fertiggestellt, bis ins Jahr 1419 folgten weitere Baumaßnahmen. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Burg zerstört, lediglich der Wohnturm blieb erhalten und erfuhr 1682 einen teilweisen Wiederaufbau. 1938 wurden die vorhandenen Burganlagen restauriert, 1980 weiter erneuert Seit 2008 werden immer wieder Arbeiten zur Erhaltung durchgeführt.

Kloster Eberbach

Das Kloster Eberbach (auch Kloster Erbach) ist eine ehemalige Zisterzienserabtei in der Nähe von Eltville am Rhein. Gegründet wurde es am 13. Februar 1136 durch Abt Ruthard und 12 Mönche, die aus Clairvaux entsandt wurden. Das für seinen Weinbau berühmte Kloster war eine der ältesten und bedeutendsten Zisterzen in Deutschland. Die im Naturpark Rhein-Taunus gelegene Anlage zählt mit ihren romanischen und frühgotischen Bauten zu den bedeutendsten Kunstdenkmälern.

Burgruine Scharfenstein in Kiedrich

Die Burganlage wurde um 1160 erbaut. Sie war Stamm- und Regierungssitz des in Kurmainzer Diensten stehenden reichbegüterten Scharfensteiner Adelsgeschlechtes. Siegel und Wappen der Gemeinde sind identisch und zeigen neben dem Mainzer Doppelrad den Bergfried der Burg Scharfenstein. Der Erzbischof von Mainz ließ die Burg vor 1215 zum Schutz der Straße von Eltville über die Taunushöhe erbauen. Zeitweise residierten die Erzbischöfe hier.

 

Walluf - Pforte des Rheingaus


Walluf gilt als älteste Weinbaugemeinde des Rheingaus, die erste urkundliche Nennung eines Weinwerkes in der Gemarkung Niederwalluf war bereits im Jahre 779. Walluf ist das historische Tor zum Rheingau und der erste Standort an der Rheingauer Riesling-Route. Im Jahr 1750 wurde am Ortseingang an der „Pforte zum Rheingau" eine Kelter aufgestellt.